Leitfaden zum konstruktiven und transparenten Umgang mit Konflikten
Im Schulalltag kann es dazu kommen, dass im Umgang miteinander aus unterschiedlichen Erwartungen, Ansprüchen und Zielen oder aus problembehafteten Verhalten, Konflikte entstehen.
Dies ist an sich nichts Ungewöhnliches. Zur Zufriedenheit und zum Verständnis aller Beteiligten ist es wichtig, dass im Wesentlichen ein guter Umgang miteinander gepflegt wird, wenn es denn zu einem Konflikt gekommen ist. Entscheidend hierfür ist ein professioneller Umgang mit Problemen, der allen an Schule Beteiligten zugute kommt und entscheidend zu einem positiven Schulklima beiträgt.
Konflikte können somit als Ausdruck eines konstruktiven Umgangs miteinander verstanden werden sowie Möglichkeiten zur Schulentwicklung bieten.
Mit einigen Verfahrensregeln, die allen Mitgliedern der Schulgemeinde transparent sein sollen, möchten wir dazu beitragen, dass Konflikte nicht zu einer Eskalation führen, sondern im konstruktiven Miteinander gelöst werden.
„Bevor man sich mit jemandem auseinandersetzt, sollte man sich mit ihm zusammensetzen.“
Dieses römische Sprichwort sollte uns allen als Grundsatz dienen.
Für uns heißt das, dass sachlich begründete Beschwerden und Probleme ernst zu nehmen sind. Insbesondere bedeutet dies, dass Beschwerden keine „Abrechnung“ mit Betroffenen sein dürfen, sondern als Chance zur Veränderung genutzt werden sollten. Vor allem jedoch sollten Konflikte dort bearbeitet werden, wo sie auftreten. Die nächste Ebene wird erst dann eingeschaltet, wenn keine angemessene Klärung der Situation geschaffen werden konnte. Bei der Konfliktbearbeitung sollten grundsätzlich alle Beteiligten gehört werden, bevor eine Situation bewertet wird oder die nächste Ebene beteiligt wird.
Es wird um Verständnis gebeten, dass sofortige Lösungen nicht immer möglich sind, ein gewisser Zeitraum zur Bearbeitung muss eingeräumt werden.
Für alle Beteiligten gilt:
Konfliktlösung für Schulkinder und für Eltern
- Bei Problemen mit Mitschülern
- Bei Problemen mit Lehrern
Konfliktlösung für Lehrerkräfte
- Bei Problemen mit Schülern
- Bei Problemen mit Eltern