Flexibler Schulanfang

Konzeptionelle Schwerpunkte der Elbetalschule ab dem Schuljahr 2010/11

Mit Beginn diesen Schuljahres und als Reaktion auf die Ergebnisse der Schulinspektion hat sich das Kollegium der Elbetalschule zwei Schwerpunkte gesetzt, die in den nächsten Jahren erarbeitet und umgesetzt werden sollen:

- Die Umsetzung des für Hessen geltenden Kerncurriculums,  verbunden mit der Erarbeitung eines Schulcurriculums

- Die Einführung einer flexiblen Schuleingangsstufe

Neues Kerncurriculum ersetzt Lehrpläne in Hessen im Jahr 2011
Der Unterricht an hessischen Schulen soll stärker kompetenzorientiert werden, damit die Schülerinnen und Schüler besser befähigt werden, ihr Wissen anwendungsorientiert einzusetzen. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler unter anderem dadurch qualifiziert, mit der durch unsere heutige Gesellschaft bedingte Wissensfülle in Beruf und Freizeit umzugehen.
Das neue Kerncurriculum wird verbindlich Bildungsstandards und Inhalte festlegen. Dieses erfolgt bezüglich der Bildungsstandards bezogen auf Abschlüsse bzw. Übergänge (Übergang nach Klasse 5, Hauptschulabschluss, Mittlerer Schulabschluss und Übergang in die gymnasiale Oberstufe) und bezüglich der Inhalte bezogen auf Bildungsgänge (Hauptschule, Realschule und Gymnasium).
Die Einführung des Kerncurriculums für Klasse 1 bis 10 (bzw. bis Klasse 9 im Gymnasium) soll zum Schuljahreswechsel 2011/12 erfolgen.
Bildungsstandards sind ein Element, um die Qualitätssicherung des Unterrichts zu unterstützen. Die Bildungsstandards legen auf der Ebene der Sach- und Methodenkompetenz fest, welche Leistungen von einem Kind am Ende der Jahrgangsstufe 4 in den Kernbereichen der Fächer erwartet werden.
Die Bildungsstandards geben mit einer konkreten Beschreibung und Überprüfung der Kompetenzen, die von den Schülerinnen und Schülern erreicht werden sollen, eine klare Orientierung. Zur Konkretisierung der Bildungsstandards werden Aufgaben entwickelt und zur Verfügung gestellt. Bildungsstandards verfolgen die Erreichung langfristig aufgebauter Lernergebnisse.

Unterstützung erhält das Kollegium der Elbetalschule in einem langfristig angelegten Unterstützungsangebot, das gemeinsam mit den Kolleginnen der Grundschulen Balhorn, Ippinghausen und Oberelsungen an unserer Schule durchgeführt wird und sich über einen Zeitraum von anderthalb Jahren erstreckt.


Flexibler Schulanfang
Ein veränderter, flexibilisierter Schulanfang soll den unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder eher gerecht werden. Grundschulen können die Jahrgangsstufen 1 und 2 curricular und unterrichtsorganisatorisch in dem durch den Lehrplan und Stundenplan gesetzten Rahmen zu einer pädagogischen Einheit zusammenfassen.
Der Unterricht erfolgt in jahrgangs- und entwicklungsgemischten Lerngruppen. Individualisierte Unterrichtsformen gehören zu den pädagogischen Rahmen-bedingungen, so dass jedes Kind entsprechend seinen Voraussetzungen Lernangebote nutzen kann.
Differenzierende Maßnahmen orientieren sich am Entwicklungsstand und dem Lernpotenzial des Kindes.
Zentrale Kennzeichen einer veränderten Schuleingangsphase sind:
• Alle Kinder eines Jahrgangs werden in die Grundschule aufgenommen und entsprechend ihres individuellen Entwicklungsstandes gefördert.
• Die Kooperation der Lehrkräfte und der sozialpädagogischen Fachkräfte dient der Förderung der Kinder.
• Die Schülerinnen und Schüler können nach ihrem jeweiligen Leistungs- und Entwicklungsstand die zusammengefassten Jahrgangsstufen 1 und 2 auch in einem oder in drei Schuljahren durchlaufen.
• Eine Zurückstellung im Sinne des Hessischen Schulgesetzes ist nicht möglich.
• Für Schülerinnen und Schüler, die die pädagogische Einheit drei Schuljahre oder im Falle der Einschulung am 1. Februar zweieinhalb Schuljahre besuchen, wird die Zeit über das zweite Schulbesuchsjahr hinaus nicht auf die Dauer der Schulpflicht angerechnet.
Das Angebot eines flexiblen Schulanfangs darf nur eingerichtet werden, wenn die personellen, sächlichen und räumlichen Voraussetzungen gegeben sind. Die Entscheidung über die Einrichtung eines flexiblen Schulanfangs trifft das Staatliche Schulamt im Einvernehmen mit dem Schulträger auf der Grundlage einer pädagogischen Konzeption der Schule.



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Teilzertifizierung " Ernährungs- und Verbraucherbildung"

Auf dem Weg zur Teilzertifizierung freuen wir uns, die AOK-Gesundheitskasse Hessen, als Förderer unseres Projektes, begrüßen zu können.
Die AOK unterstützt uns finanziell bei dem Thema „Ernährungsbildung“. Mit der Unterstützung der AOK möchten wir im Schuljahr 2011/12 einen Sinnesparcours mit dem Thema „Erlebniswelt Essen“ für unsere Schüler und eine Lehrerfortbildung zu dem Thema „Ernährungsbildung in der Schule“ durchführen.
Für die tatkräftige Unterstützung bedanken wir uns an dieser Stelle recht herzlich.

                                                                                            

 

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Teilzertifizierung Bewegung

Am 20.09.10 erhielt die Elbetalschule Naumburg im Rahmen einer festlichen Verleihungsfeier in Grebenstein die Teilzertifizierung „Bewegung“.

Durch das hessische Kultusministerium wurde die Initiative „Schule und Gesundheit“ ins Leben gerufen, die vorsieht, dass sich Schulen mit besonderen Konzepten für verschiedene Teilbereiche qualifizieren können.

Nachdem die Elbetalschule bereits 2008 das Teilzertifikat für den Bereich „Gewalt- und Suchtprävention“ erhielt, machte sie sich auf den Weg eine bewegungsfreundliche und –fördernde Lern- und Lebensumgebung zu schaffen. Dazu gehören der Schulhof, der viele Bewegungsmöglichkeiten bietet, die Ausleihe der Pausenspielgeräte oder das Programm „Fit mit Felix“, das in Zusammenarbeit mit der Physiotherapiepraxis Sprenger durchgeführt wurde. Auch während des Unterrichts wird gezielt darauf geachtet, Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen, die den Kindern das Lernen erleichtern. Jede Klasse enthält eine Bewegungskartei, die zahlreiche Spiele, Geschichten oder auch Entspannungsübungen enthält, die in den Unterricht eingebaut werden.

Das Konzept der Elbetalschule, das von den Kollegen Benjamin Löber und Annett Eskuche bei der Verleihungsfeier vorgestellt wurde, überzeugte, so dass durch das Staatliche Schulamt Kassel die Teilzertifizierung überreicht werden konnte.